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FAZ: Wie Lektüre sich ins Hirn tätowiert

Geahnt hat man es ja immer schon: Lektüre schafft bleibende Eindrücke. Wie und wo die im Gehirn entstehen und wie lange sie anhalten, hat man jetzt in einer Studie herauszufinden versucht:

Was allerdings beim Lesen der packenden „Pompeji-Fiktion“ in den Hirnbildern wirklich hervorstach, waren die mit dem Lesen immer stärker ausgebildeten Nervennetze in den für Gefühls- und Angstwahrnehmung zuständigen somatosensorischen Zentren zu beiden Seiten der Großhirnrinde im höchstgelegenen Teil unter der Schädeldecke.

FAZ.NET - Neuronale Gravuren des Lesens: Die Roman-Verschaltung

Spiegel Online zu Videospiellokalisierung (2012)

Vielleicht der undankbarste Job der Branche: Lokalisierer sorgen dafür, dass Videospiele wie "Skyrim" parallel in vielen Sprachen erscheinen. Gewürdigt wird ihre Arbeit kaum, kritisiert dafür umso heftiger. Im Gedächtnis bleiben den Spielern vor allem Übersetzungspannen.

Videospiel-Übersetzungen - Wenn Zwerge sächseln

Christiane Fellbaum im Tagesspiegel über Computerlinguistik (2007)

Die Computerrevolution hat die Sprachforschung bedeutend beeinflusst. Theorien über den Erwerb, Gebrauch, und Wandel der Sprache beruhen nicht mehr ausschließlich auf Introspektion und Intuition der Forscher, sondern können anhand digitaler Corpora entwickelt werden.

Jahr der Geisteswissenschaften: Das Geheimnis der Wörter

API für Zeit Online

Über diese Schnittstelle kann auf Inhalte und zugehörige Metadaten aus dem Archiv der ZEIT seit 1946 und von ZEIT ONLINE zugegriffen werden kann. Wir laden alle an Programmierung, Datenanalyse und Visualisierung Interessierten ein, den Index aus mehreren hunderttausenden Artikeln zu erkunden. Die Benutzung der Schnittstelle ist für nicht-kommerzielle Anwendungsfälle kostenlos.

Zeit Online Content API
Die Zeit Online

Zur Kritik an Algorithmen (2012)

"Heutige Empfehlungen für Sie" - unter dieser Überschrift bietet das Online-Kaufhaus Amazon Produkte an, die dem individuellen Geschmack entsprechen sollen. Was in die Liste kommt, entscheiden Algorithmen. Diese Programme wurden in letzter Zeit häufig kritisiert - doch viele machen es sich dabei zu einfach.

Kathrin Passig: Zur Kritik an Algorithmen